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Die 34.-36. Woche im STAATSTHEATER DARMSTADT

Veröffentlicht von Susannah V. Vergau am 26. August 2010. unter Alle Artikel, Ballett, Bühne, Konzerte, Musikevents, Oper, Theater    

staatstheater darmstadt 2010 - Foto:Susannah V. Vergau

Freitag, 27. August 2010

Darmstädter Lange Nacht
Eröffnung des Georg-Büchner-Platzes
Ab 19 Uhr

Das Staatsorchester Darmstadt eröffnet das Fest mit einem Open-Air-Konzert.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.darmstadt-marketing.de

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Freitag, 27. August 2010

läd naid sürpries
nächtliches Überraschungsprogramm mit anschließender Party
Bar der Kammerspiele | 23 Uhr

Samstag, 28. August 2010

Foyer-Tribute-Night
Foyer Großes Haus | 19 Uhr | Einlass 18 Uhr

Die besten Falco-, Robbie Williams-, Madonna-, Michael Jackson-Tribute-Bands live.

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Sonntag, 29. August 2010

1. Sinfoniekonzert
Werke von Edward Elgar und Hans Rott
Großes Haus | 11 Uhr (Restkarten erhältlich)

Constantin Trinks Musikalische Leitung | Steven Isserlis Violoncello

Den Beginn macht Elgars 1919 uraufgeführtes Cellokonzert, das in sich die Erschütterungen des Ersten Weltkrieges trägt. Elgar schlug in diesem Werk einen gänzlich neuen Tonfall an: in sich gekehrt, elegisch dabei jedoch stets bemüht um die Schönheit des Klanges. Daran schließt sich die Erste Sinfonie des Bruckner-Schülers Hans Rott an, dessen kompositorische Laufbahn durch den Ausbruch einer psychischen Krankheit bereits im Alter von 22 Jahren ein jähes Ende nahm. Im Jahre 1989 wurde die Sinfonie wiederentdeckt, die bereits 1880 vieles anklingen ließ, was heute vorrangig mit den später entstandenen Sinfonien Gustav Mahlers, der Rotts Sinfonie kannte und hoch schätzte, in Verbindung gebracht wird.
Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Foyer

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Sonntag, 29. August 2010

1. Sinfoniekonzert
Werke von Edward Elgar und Hans Rott
Großes Haus | 20 Uhr (Restkarten erhältlich)

Constantin Trinks Musikalische Leitung | Steven Isserlis Violoncello

Den Beginn macht Elgars 1919 uraufgeführtes Cellokonzert, das in sich die Erschütterungen des Ersten Weltkrieges trägt. Elgar schlug in diesem Werk einen gänzlich neuen Tonfall an: in sich gekehrt, elegisch dabei jedoch stets bemüht um die Schönheit des Klanges. Daran schließt sich die Erste Sinfonie des Bruckner-Schülers Hans Rott an, dessen kompositorische Laufbahn durch den Ausbruch einer psychischen Krankheit bereits im Alter von 22 Jahren ein jähes Ende nahm. Im Jahre 1989 wurde die Sinfonie wiederentdeckt, die bereits 1880 vieles anklingen ließ, was heute vorrangig mit den später entstandenen Sinfonien Gustav Mahlers, der Rotts Sinfonie kannte und hoch schätzte, in Verbindung gebracht wird.
Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Foyer

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Sonntag, 5. September 2010

Mei Hong Lin
Schwanengesang
Tanzstück frei nach Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach | Musik von Michael Erhard
Kleines Haus | 18 Uhr

Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin | Bühne und Kostüme Thomas Gruber | Musikalische Leitung Michael Erhard

Mit dem Ensemble des Tanztheaters Darmstadt

„Ja der Schwan hatte gesungen! Er sollte also sterben, oder er ahnte zumindest den Tod in der Luft!“ Der belgische Schriftsteller Georges Rodenbach verfasste 1892 mit Bruges-la-Morte einen Roman, der ganz im Zeichen der Dekadenz des Fin de Siècle stand. Rodenbachs melancholische Geschichte aus Brügge wurde für viele Künstler zur Inspirationsquelle, darunter E. W. Korngold, der den Stoff um einen trauernden Witwer, der nichts mehr vom Leben erwartet, dann jedoch in einem Wahn in einer jungen Tänzerin das Ebenbild seiner verstorbenen Frau sieht, 1920 als Libretto für seine berühmte Oper Die tote Stadt verwendete. Die ungebrochene Faszination des Sujets inspiriert nun auch Mei Hong Lin, die Geschichte eines Zerrissenen zwischen Todessehnsucht und Neubeginn als Tanztheater neu zu beleben. Charaktere, gefangen im Kampf um den Verlust der Vergangenheit, hypersensible Seelen auf der Suche nach Verfeinerung der Sinne und Stilisierung des Lebensgefühls. Ständiges Schwanken zwischen sittenstrenger Entsagung und wilder Leidenschaft, zwischen dem Verlangen nach Reinheit und der Anziehung des Verrufenen.

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Sonntag, 5. September 2010

Musikalischer Herbst 2010 – Auftakt
Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 3 d-Moll
Großes Haus | 19 Uhr

Weitere Informationen und Verkauf www.philharmonie-merck.de

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Samstag, 11. September 2010

Mei Hong Lin
Schwanengesang
Tanzstück frei nach Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach | Musik von Michael Erhard
Kleines Haus | 19.30 Uhr (Restkarten erhältlich)

Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin | Bühne und Kostüme Thomas Gruber | Musikalische Leitung Michael Erhard

Mit dem Ensemble des Tanztheaters Darmstadt

„Ja der Schwan hatte gesungen! Er sollte also sterben, oder er ahnte zumindest den Tod in der Luft!“ Der belgische Schriftsteller Georges Rodenbach verfasste 1892 mit Bruges-la-Morte einen Roman, der ganz im Zeichen der Dekadenz des Fin de Siècle stand. Rodenbachs melancholische Geschichte aus Brügge wurde für viele Künstler zur Inspirationsquelle, darunter E. W. Korngold, der den Stoff um einen trauernden Witwer, der nichts mehr vom Leben erwartet, dann jedoch in einem Wahn in einer jungen Tänzerin das Ebenbild seiner verstorbenen Frau sieht, 1920 als Libretto für seine berühmte Oper Die tote Stadt verwendete. Die ungebrochene Faszination des Sujets inspiriert nun auch Mei Hong Lin, die Geschichte eines Zerrissenen zwischen Todessehnsucht und Neubeginn als Tanztheater neu zu beleben. Charaktere, gefangen im Kampf um den Verlust der Vergangenheit, hypersensible Seelen auf der Suche nach Verfeinerung der Sinne und Stilisierung des Lebensgefühls. Ständiges Schwanken zwischen sittenstrenger Entsagung und wilder Leidenschaft, zwischen dem Verlangen nach Reinheit und der Anziehung des Verrufenen.

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Samstag, 11. September 2010

Premiere
Wolfgang Amadeus Mozart
Le nozze di Figaro
Komödie für Musik in vier Akten
Großes Haus | 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister | Inszenierung Wolfgang Quetes | Bühne Manfred Kaderk |
Kostüme Ute Frühling | Choreinstudierung André Weiss

Mit Erica Brookhyser, Hanna Broström, Yun Jeong Cho, Aki Hashimoto, Elisabeth Hornung, Margaret Rose Koenn, Alexandra Lubchansky, Susanne Serfling, Anja Vincken | Igor Bakan, John In Eichen, Thomas Mehnert, Lasse
Penttinen, David Pichlmaier, Hans-Joachim Porcher, Oleksandr Prytolyuk, Kihwan Sim, Andreas Wagner

In diesem Meisterwerk öffnet sich ein Welttheater der Liebe in mannigfaltigen Verästelungen und Verwirrungen.
Die Handlung orientierte Mozarts Librettist Lorenzo da Ponte an Beaumarchais Komödie La Folle journée ou Le Mariage de Figaro. Graf Almaviva verzichtete auf das alte feudale Vorrecht, das jede Neuvermählte verpflichtet, die Hochzeitsnacht mit dem adligen Grundherrn zu verbringen. Nun, da sein Kammerdiener Figaro vor der Hochzeit mit der Kammerzofe Susanna steht, verweigert der Graf seine Einwilligung, da er sich bei der hübschen Susanna eigene Chancen ausmalt. Seine Eifersucht erregt zudem der Page Cherubino, der mit allen Frauen des Schlosses flirtet und noch nicht einmal vor der Gräfin haltmacht. Um den eifersüchtigen Grafen zu kurieren und ihm gleichzeitig die Einwilligung zur Vermählung abzulisten, bereitet Figaro mit der Gräfin und Susanna einen Plan vor…
Le nozze di Figaro wurde zu einem Publikumserfolg, wie er sich zu Lebzeiten Mozarts so nicht wiederholen sollte. Die Verstrickung im Netz der Intrigen, die Verstörung und Melancholie der Figuren, das ständige Schwanken zwischen Vertrauen und Misstrauen, die seelischen Abgründe und die Verwirrung der Gefühle – für all dies hat Mozart eine musikalische Sprache gefunden, die den Hörer unmittelbar erreicht und berührt.

Kooperation mit den Städtischen Bühnen Münster

QUELLE & weitere INFOS : www.staatstheater-darmstadt.de

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